Engineering aus Trier. Von der Idee zum Bauteil.Kontakt zu UNIKE ↗

Druckverfahren verstehen

BEI UNIKE VERFÜGBAR

PEEK, PPS und Mehrmaterialdruck.

Für technische Prototypen, Funktionsteile und Vorrichtungen bieten wir auch PEEK, PPS und Mehrmaterialdruck an. Feste und elastische Funktionen sowie Kombinationen mit TPU oder EPDM stimmen wir auf Bauteil und Einsatzbedingungen ab.

WISSEN / DRUCKVERFAHREN

Filament, flüssiges Harz oder Pulver: Das Ausgangsmaterial und die Art des Schichtaufbaus bestimmen, was ein Verfahren besonders gut kann.

UNIKE bietet Filament- und Harzdruck an. Im Konfigurator findest du die direkt kalkulierbaren Kombinationen; weitere Ausführungen stimmen wir mit dir ab. Pulververfahren werden hier zum Vergleich erläutert.
FFF / FDM · schematische Darstellung

FFF / FDM

Eine Düse legt Kunststoffbahnen ab. Nach jeder Lage beginnt die nächste Schicht.

Harzdruck · schematische Darstellung des Verfahrens

Harz / MSLA

Eine Lichtmaske belichtet eine Harzschicht. Die Plattform hebt das Bauteil für den nächsten Schritt an.

SLS · schematische Darstellung

Pulver / SLS

Ein Laser verbindet ausgewählte Bereiche im Pulverbett. Neues Pulver wird schichtweise verteilt.

Vereinfachte Bewegungsillustration ohne reale Prozessparameter. Bei reduzierter Bewegung bleibt die Zeichnung statisch.

01 / FILAMENT

FFF / FDM

Eine beheizte Düse legt geschmolzenen Kunststoff Bahn für Bahn ab.

Vorteile
Breite Thermoplastauswahl; wirtschaftlich für viele Modelle und Vorrichtungen.
Grenzen
Sichtbare Schichten; Festigkeit hängt von Richtung und Schichthaftung ab. Überhänge können Stützen benötigen.
Bauteilbeispiele
Gehäuse, Montagehilfen, Form- und Passproben.

Filamente kennenlernen →

02 / FLÜSSIGHARZ

SLA / MSLA

Licht härtet flüssiges Harz schichtweise aus: bei SLA punktweise mit einem Laser, bei MSLA flächig durch eine belichtete Maske.

Vorteile
Feine Details und glatte Oberflächen; spezialisierte technische Harze.
Grenzen
Waschen, Nachhärten und Stützentfernung gehören zum Prozess. Dauerbelastung und Alterung hängen stark vom Harz ab.
Bauteilbeispiele
Detailmodelle, Passproben, präzise Gehäuseprototypen.

Harzdruck entdecken →

03 / KUNSTSTOFFPULVER

SLS

Ein Laser verbindet ausgewählte Bereiche einer Pulverschicht. Das umliegende Pulver stützt das Bauteil.

Vorteile
Komplexe Geometrien ohne klassische Stützstrukturen; mehrere Teile im Bauraum kombinierbar.
Grenzen
Abkühlen und Entpulvern nötig; körnige Oberflächen und zugängliche Pulverauslässe beachten.
Bauteilbeispiele
Funktionsgehäuse, Halter und komplexe Kanäle.

Herstellervergleich FDM, SLA und SLS ↗

04 / KUNSTSTOFFPULVER

HP Multi Jet Fusion

Aufgetragenes Pulver erhält gezielt Fusing- und Detailing-Agents. Zugeführte Wärme verbindet die vorgesehenen Bereiche einer Schicht.

Vorteile
Flächige Bearbeitung; interessant für funktionale Bauteile und gebündelte Serien.
Grenzen
Pulverhandling und Nacharbeit gehören dazu. Zugänglichkeit innerer Kanäle sowie gewünschte Farbe und Oberfläche vorab klären.
Bauteilbeispiele
Gehäuseserien, Verbindungsteile und Halterungen.

MJF und SLS bei HP vergleichen ↗

DIE RICHTIGE FRAGE

Was muss das Teil können?

Oberfläche, Belastung, Temperatur, Stückzahl und Nacharbeit gehören zusammen. Ein Verfahren ist nicht pauschal „besser“. Die Bauteilanforderung entscheidet.

Grundlagen: Formlabs Verfahrensvergleich, HP Prozessbeschreibung. Eigene schematische Zeichnungen, keine Referenzfotos.