Engineering aus Trier. Von der Idee zum Bauteil.Kontakt zu UNIKE ↗

Das passende Material finden

BEI UNIKE VERFÜGBAR

PEEK, PPS und Mehrmaterialdruck.

Für technische Prototypen, Funktionsteile und Vorrichtungen bieten wir auch PEEK, PPS und Mehrmaterialdruck an. Feste und elastische Funktionen sowie Kombinationen mit TPU oder EPDM stimmen wir auf Bauteil und Einsatzbedingungen ab.

WISSEN / MATERIALAUSWAHL

Steif ist nicht automatisch schlagzäh. Temperaturbeständig ist nicht automatisch dauerhaft belastbar. Hier findest du einen Einstieg in die wichtigsten Materialfamilien.

Bauteilideen · schematische Illustrationen, keine geprüften Referenzteile
Die Beispiele zeigen Anwendungsideen. Kennwerte und Eignung hängen vom konkreten Material, Prozess, der Ausrichtung und Nachbehandlung ab. Die aktuell verfügbaren Materialien findest du im Konfigurator.

Filamente für FFF / FDM

FILAMENT

PLA

Für schnelle Formmodelle und anschauliche Prototypen.

Vorteile
Gut druckbar, detailreich und meist preiswert.
Grenzen
Eher spröde; eingeschränkte Wärme- und UV-Beständigkeit.
Beispiel
Anschauungsmodell oder erste Passprobe eines Gehäuses.

PLA im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

PETG

Ein vielseitiger Einstieg für technische Prototypen.

Vorteile
Zäh, gute Schichthaftung, vergleichsweise geringer Verzug.
Grenzen
Fädenbildung und schwierige Stützentfernung; feine Details können leiden.
Beispiel
Montagehalter oder einfaches Funktionsgehäuse.

PETG im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

ASA

Interessant für Anwendungen im Außenbereich.

Vorteile
Gute UV- und Witterungsbeständigkeit; zähes technisches Material.
Grenzen
Verzug beim Drucken; kontrollierter Bauraum und geeignete Abluft nötig.
Beispiel
Außengehäuse oder Sensorabdeckung.

ASA im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

ABS

Bewährter Thermoplast für technische Anwendungen.

Vorteile
Zäh und wärmebeständiger als übliches PLA.
Grenzen
Weniger UV-beständig als ASA; deutlicher Verzug und Emissionen beim Druck.
Beispiel
Gehäuseprototyp für Innenräume.

ABS im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

PA / Nylon

Für zähe, beanspruchte Funktionsteile.

Vorteile
Abriebfest und belastbar; dünne Bereiche können nachgiebig sein.
Grenzen
Feuchteaufnahme beeinflusst Verarbeitung und Eigenschaften. PA6, PA11 und PA12 unterscheiden sich.
Beispiel
Gleitführung, Schnappteil oder Zahnradprototyp.

Polyamide im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

PC / PC-Blends

Für erhöhte mechanische und thermische Anforderungen.

Vorteile
Hohe Zähigkeit und Wärmebeständigkeit geeigneter Sorten.
Grenzen
Anspruchsvolle Verarbeitung, Verzug und Feuchte beachten. Blends sind keine identischen Werkstoffe.
Beispiel
Belastete Vorrichtung oder warmes Gehäuseumfeld.

PC im Herstellerleitfaden ↗

FILAMENT

TPU / flexible Filamente

Wenn ein Bauteil nachgeben soll.

Vorteile
Elastisch, abriebfest und für dämpfende Strukturen interessant.
Grenzen
Langsamerer, anspruchsvoller Druck; Härte und Geometrie bestimmen die Nachgiebigkeit.
Beispiel
Schutzpuffer, Griff oder flexibler Verbinder.

Flexible Filamente im Leitfaden ↗

FILAMENT / VERBUND

Fasergefüllte Kunststoffe

Zum Beispiel PA-CF oder PC-CF mit kurzen Carbonfasern.

Vorteile
Häufig höhere Steifigkeit und bessere Formstabilität.
Grenzen
Abrasiv; Schichthaftung und Bruchverhalten gesondert prüfen. Kein Ersatz für einen Endlosfaserverbund.
Beispiel
Steife Montagelehre oder formstabiler Halter.

Verbundfilamente im Leitfaden ↗

Harze für SLA / MSLA

Harzdruck ist bei UNIKE verfügbar. Das konkrete Harz wählen wir passend zu Funktion, Belastung und Nachhärtung. Die folgenden Materialfamilien geben Orientierung; die geeignete Sorte stimmen wir für dein Bauteil ab. „ABS-ähnlich“ beschreibt ein Eigenschaftsprofil, keine identische chemische Zusammensetzung.

HARZ / SLA–MSLA

Standard- und Modellharze

Vorteile
Feine Konturen und glatte Oberflächen.
Grenzen
Nicht automatisch für Schläge oder zyklische Lasten geeignet.
Beispiel
Designmodell, Maß- oder Passprobe.

Formlabs Materialkatalog ↗

HARZ / SLA–MSLA

Tough / zähe Funktionsharze

Vorteile
Auf Schlagzähigkeit oder Nachgiebigkeit abgestimmte Rezepturen.
Grenzen
Steifigkeit, Ermüdung und Temperaturgrenzen je Sorte vergleichen.
Beispiel
Funktionsgehäuse, Clip oder Vorrichtung.

Zähe Harze bei Formlabs ↗

HARZ / SLA–MSLA

Clear / transparente Harze

Vorteile
Einblick in innere Geometrien und Strömungswege.
Grenzen
Optische Klarheit braucht oft Schleifen oder Polieren; nicht automatisch optische Linsenqualität.
Beispiel
Sichtmodell eines Kanals oder transparentes Gehäuse.

Formlabs Materialauswahl ↗

HARZ / SLA–MSLA

Flexible / elastische Harze

Vorteile
Gummiähnliches Verhalten für nachgiebige Teile.
Grenzen
Shore-Härte allein beschreibt Rückstellung, Weiterreißen und Alterung nicht vollständig.
Beispiel
Griff, weiche Einlage oder Dichtungsprototyp.

Elastomere im Materialkatalog ↗

HARZ / SLA–MSLA

Rigid / steife Harze

Vorteile
Hohe Steifigkeit für formstabile Werkzeuge und Lehren.
Grenzen
Steif bedeutet nicht schlagfest. Kerben und Stoßlasten prüfen.
Beispiel
Messlehre oder steife Werkzeugaufnahme.

Harze bei Formlabs vergleichen ↗

HARZ / SLA–MSLA

High Temp / wärmebeständige Harze

Vorteile
Spezialisierte Wärmeformbeständigkeit.
Grenzen
HDT aus dem Datenblatt ist keine pauschale Dauergebrauchstemperatur. Last und Nachhärtung zählen.
Beispiel
Thermisch beanspruchter Prüfadapter oder Werkzeugprototyp.

High Temp: Herstellerinformationen ↗

Pulvermaterialien im Vergleich

PULVER / ORIENTIERUNG

PA11 / PA12

Vorteile
Funktionsteile mit komplexen Geometrien; PA11 kann besonders duktil sein.
Grenzen
Oberfläche, Feuchte und konkrete Verfahrenskennwerte beachten.
Beispiel
Komplexes Gehäuse oder funktionsintegrierter Halter.

Herstellerinformationen zu SLS-Pulvern ↗

PULVER / ORIENTIERUNG

TPU-Pulver

Vorteile
Flexible Gitter und komplexe elastische Geometrien ohne klassische Stützen.
Grenzen
Entpulvern und Oberflächenstruktur beeinflussen die Anwendung.
Beispiel
Dämpfungsgitter oder elastisches Schutzelement.

Herstellerinformationen zu TPU-Pulver ↗

So bereitest du die Auswahl vor.

Nenne Einsatzort, maximale Temperatur, Lasten, Feuchtigkeit oder Chemikalien und die gewünschte Oberfläche. Bei bewegten Teilen sind Lastwechsel und erwartete Lebensdauer hilfreich.

Lebensmittelkontakt, Medizin und sicherheitsrelevante Anwendungen benötigen eine gesonderte Eignungsprüfung. Eine Materialfamilie allein belegt diese Eignung nicht.

Stand: 13.09.2026. Qualitative Orientierung nach den jeweils verlinkten Herstellerinformationen. Die Beispiele illustrieren mögliche Aufgaben; konkrete Materialien werden hier nicht automatisch empfohlen oder bestellt.